Mountainbike

Rennrad

Bite The Dust

Bikekids

23.09.2017

Woidman Marathon 2017


Bike Event Typ

Marathon

Autor

Florian Bemmann

Location

Bayrischer Wald

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Langsam aber sicher geht die Mountainbike Saison dem Ende zu. Um sie gebürend ausklingen zu lassen haben sich die Gröbenzeller Radsportler nochmal ein besonderes Schmankerl ausgesucht, den Woidman Marathon im bayrischen Wald. Dieser ist bekannt für seine einzigartige Strecke. Die meisten (Berg-)marathons bestehen aus wenigen, aber langen Anstiegen. Die Woidman Strecke dagegen ist ein ständiges auf und ab, und nimmt gefühlt jeden Trail der Gemeinde Thurmansbang mit (bergauf und bergab). So kommen beispielsweise bei der 66km Strecke 2100 Höhenmeter zusammen, obwohl es kaum einen Anstieg gibt der 100 Höhenmeter oder mehr lang ist.
Bei der 40km Strecke am Start war Christian Konrad, für 66km Strecke und in Lizenzwertung Fabian Konrad und Florian Bemmann.
Eine der Herausforderungen hier ist die Krafteinteilung, da die trailreiche Strecke mit ihren kurzen Anstiegen dazu verleitet, am Anfang viel zu schnell zu starten. Christian a.k.a. Koni geling dies gut, erreichte in seiner Altersklasse einen sehr guten 9. Platz mit nur 10 Minuten Rückstand auf den Ersten.
Der von platten Reifen verfolgte Fabian (4 Platte in den letzten 2 Rennen) kam dieses Mal ohne Defekt durchs Rennen, auch ansonsten lief es gut bei ihm. Er erreichte Platz 6 der Lizenzwertung und verfehlte nur um 3 Minuten ein kleines Preisgeld ;) . Etwas zu schnell losgefahren war Flo, ab der Hälfte der Strecke musste er das Tempo dann stark reduzieren und hat einiges an Zeit verloren. In der anspruchsvollen und mit 8 Fahreren dünn besetzten Lizenzwertung blieb ihm hier nur noch der letzte Platz, mit reichlich Abstand nach vorne.

Fotos

Platzierungen

  • 8.

    66km Herren 1 Lizenz

    (8 Teilnehmer AK)

    Florian Bemmann

  • 6.

    66km Herren 1 Lizenz

    (8 Teilnehmer AK)

    Fabian Konrad

  • 9.

    40km Herren 3

    (26 Teilnehmer AK)

    Christian K.

27.08.2017

Rennbericht Ötztaler Radmarathon 2017-08-27


Bike Event Typ

Marathon

Autor

Sandor Tettenborn

Location

Ötztal

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Freitag Morgen 25.08.2017 6 Uhr- der Wecker klingelt.
Etwas verdöst schaue ich aus der Wäsche. Nehme ich das Simplon- bekannt für extreme Laufruhe, oder das Sarto, ein sehr wendiger Renner.
OK, Bambam, dein Urlaub beginnt aber jetzt. Also raus, Klamotten zusammenpacken. Getränkepulver nicht vergessen ( Magnesium, Eisen usw.)- Mir liegen immer noch im Hinterkopf die Krämpfe beim 70.3 in Wiesbaden. Das durfte in den Alpen nicht passieren. Krämpfe bei Steigungen jenseits der 14 % zwingen einen zum Aufgeben.

Auto vollgetankt, Öl geprüft und ab auf die Bahn.
13:00 Ankunft im Kühtai- . Die Premiere des Ötztaler Pro 5500 steht unmittelbar bevor.158 Profis auf der 238 Km Schleife riecht nach Pulverisierung des Streckenrekordes.
In der Tat : Roman Kreuziger beendet die Schleife nach 6:35 h. ca. 20 min schneller wie die „Jedermänner“
Zimmer Check in. Am nächsten Tag Flaschen füllen und bei 28 Grad ab aufs Rädle nach Längenfeld, weiter nach Gries in so ein Sacktal auf 1500 m. Zurück nach Sölden .
.Abends gibt es dann vom Veranstalter Pastaparty! Carboloading
Sonntag 04:45 Uhr: Der Wecker klingelt. Die Nervosität steigt. Runter zum Frühstück.
Kurz vor 6 raus zur Startaufstellung. Ich glaube es war Platz 1500 oder so. Mittendrin halt bei 12 Grad 6.45 der erste Startschuss fällt, aber es tut sich nichts. 2 Min. später rolle ich langsam an. Richtung Ötz auf 820 m. Es ist ziemlich frisch auf der Abfahrt- das sollte sich aber bald ändern! 32 Km gefahren in 36:20 min 
Die erste Steigung-18,5 km lang mit knapp 1200 hm geht los, der Puls hoch und es wird wärmer….
Bei mir läuft es gut. Gefühlt Besser wie 2015, bis Höhe 1500 m bei Ochsengarten liege ich mit 330 W / NP doch deutlich über der Zielpace von 310 W. Ich nehme etwas raus und Stephan kommt langsam vorbeigezuckelt. Kurz darauf treffe ich auf Michaela. 2020 m Kühtai ist erreicht um 08:45 in etwa der 2015 er Zeit. Michaela überhole ich noch vor der ersten Galerie wieder. Gewicht hat halt auch Vorteile.
Auf der Abfahrt ist es recht voll- aufgrund meiner 6. Teilnahme, nichts neues für mich - lasse ich es laufen. .
Wahnsinn: Tempo 112 Km/auf dem Tacho . Persönlicher Rekord.
Im Temporausch durchs Sellraintal nach Innsbruck.
Der Berg Isel steht vor uns und es geht immer noch gut gelaunt zum Brenner hoch. Am Brenner treffe ich auf Jakob Zurl. Ein Reiseanbieter für Himalayareisen Manali Leh und nonstop Fahrer dieser Tortur in 38 h bis auf 5630 m Meereshöhe.
Und so verliere ich bis zur Passhöhe ca. 6 min zur 2015 er Zeit. Doofes Geplapper !!!
Dieses Jahr nur ein kurzer Stopp und weiter durch Gossensass nach Sterzing zur nächsten Rampe, dem Jaufenpaß auf 2094 m. Da ich unterwegs immer schon gegessen und getrunken habe- dazu mehrere Gels- geht es mir immer noch sehr gut und ich überquere um 12:45 die Passhöhe. Auf der Abfahrt dann ein paar Bilder, die man nicht braucht. Unfälle. Die Leute fahren aber aggressiver wie die Jahre zuvor.
St Leonhard ist erreicht. Jetzt steht da nur noch dieses eine Teerblase in Form eines Hügelchen „Timmelsjoch“ mit 2509m im Weg. ;-)
Drüber und zurück nach Sölden. Nur das die Steigung fast 30 km mit knapp 1800 Hm hat….
Die Labe Schönau auf ca. 1750 m Meereshöhe erreiche ich nach ca. 1 h. Aber der Hammer in Form der letzten Kehren zum Tunnel steht noch bevor Die Sonne brennt an den Hängen des Timmelsjoches. Erbarmungslos winden sich die Kehren gen Himmel. Endlich: Der Tunnel. Im fastdunkel durch, eine kurze Abfahrt durchs Mondgelände, hoch zur Mautstation und dann nur noch runter nach Sölden.
Jetzt nur keinen Fehler mehr machen. Bambam, konzentriere dich. In der kleinen Steigung nach Zwieselstein bleibe ich vorne auf 53 und ziehe durch. Bestimmt noch mal 10-15 Plätze gut gemacht. Zieleinfahrt. Die Uhr bleibt bei 9:28:05 stehen. Ich fühle mich immer noch gut.
Transponder abgeben, Pfand holen, das begehrte Finischer Trikot und ab ins Hotel zum Duschen

Fotos

29.07.2017

Ergebnisse 12h MTB Europameisterschaft Dießen


Bike Event Typ

Stundenrennen

Autor

Alrik Selle

Location

Dießen am Ammersee

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Der Motorsportclub Dießen richtete heuer wieder die 12h Mountainbike Europameisterschaft rund um den Schatzberg aus. Petrus meinte es sehr gut mit den Fahrern. Nach einer sehr verregneten Woche schien am 29. Juli die Sonne über dem Startbogen. Wie bei einem Motorsportclub zu erwarten wurde eine sehr schnelle Runde (7,7 km) mit knackigen Anstiegen (140 Höhenmeter) und langen geschmeidigen Abfahrten abgesteckt – sehr zur Freude der angereisten Mountainbiker.

Dank kurzer Anreise war auch das Team Bite the Dust vom SC Gröbenzell mit einem 6er sowie einem 4er Damenteam und einem 4er Herrenteam wieder sehr stark vertreten. Die sechs Damen Erika, Susanne, Anika, Barbara, Steffi und Petra fuhren vom Start weg konstant und pannenfrei auf den zweiten Platz. Spannender machten es die vier Damen Marlies, Danny, Nina und Sonja. Im Kampf um den zweiten Platz verlor Widmann – zum Glück sturzfrei - aufgrund einer sich selbst gelösten Verschraubung fast das Hinterrrad und wertvolle Minuten. Sie mobilisierten nochmal alle Kräfte, was das vor ihnen liegende Team aber auch zu machen schien. Am Ende freuten Sie sich über die Bronzemedaille.

In der Königsklasse der 4er Herren – das sind die Teams die es mit den meisten/schnellsten Runden so richtig krachen lassen – konnten sich Oli, Wolfgang, Konny und Flo einen sehr guten siebten Platz sichern.

Nur selten wird ein Fremdgehen belohnt. Alrik fuhr diesmal im 4er mixed Team „SC Nürnberg and friends“. Vom Start weg auf Platz eins liegend war der Druck von Hinten groß. Gerade als sich das Team mit Tina, Peter, Matthias und ihm nach sieben Stunden einen kleinen Vorsprung von 10 Minuten rausgefahren hatte musste Fuhrmann einen Zwangsstopp für einen defekten Reifen einlegen. Dass er eine Runde später auch noch einen Bodenkontakt einbaute machte die Sache nicht weniger spannend. Mit nur fünf Minuten Vorsprung sicherten sie sich überglücklich den Europameistertitel.

Ein besonderer Dank gilt an diesem Tage den beiden Teambetreuern Andi und Fabi und natürlich den neuen Unterstützern der Radsportabteilung des 1. SC Gröbenzell:

- Rad'l Altmann
- Autohaus Neumayr Gmbh & Co.KG
- bikesport.pro
- Dental Labor Bernhard Eberl
- Richter B2B
- Pizza-Express

Glückwunsch auch den 4er Herren sowie dem Single Master Europameistern vom Team Medsport Olching und vom Sportpark Au

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15.07.2017

Salzkammergut Trophy 2017


Bike Event Typ

Marathon

Autor

Florian Bemmann

Location

Bad Goisern

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Es ist Mitte Juli, die Saison der Gröbenzeller Mountainbiker befindet sich an ihrem Höhepunkt: Wie jedes Jahr steht die Salzkammergut Trophy im Kalender, der größte MTB Marathon Österreichs mit ca. 5000 Teilnehmern. Wie letztes Jahr hat Fabi die ganze Saison auf die berühmte A-Strecke hintrainiert. Auf 211km und 7000hm sind hier u.a. 10 Anstiege und 4 bis 5 technische Trailabfahrten zu bewältigen.
Heuer sollten diese Hausnummern aber nicht das Herausforderndste sein, sondern das Wetter.
Am Samstag Morgen gegen 4 Uhr begab er sich zum Start nach Bad Goisern. Und hier erwarteten die Mountainbiker einstellige Temperaturen und Dauerregen. Im Gegensatz zum Sommer der letzten Wochen ein Temperaturschock. Naja, um 5 ging es ja dann los und am ersten Anstieg konnte man sich warmfahren. Die folgende Abfahrt war dafür umso schlimmer, der ein oder andere Leser kennt es vielleicht: Bergabfahrten in Höhenlagen über 1200m bei einstelliger Taltemperatur und Regen der einem vom Fahrtwind so richtig in Gesicht und Kleidung gedrückt wird sind kein Spaß. So fordert das Rennen heute seine Tribute, nach den ersten 50km waren von den knapp 800 Startern schon nur noch 575 auf der Strecke. Wer nicht optimal gekleidet und leidensfähig war, brach das Rennen auf Grund der Kälte ab. Unter den verbleibenden auf der Strecke war auch Fabi, der zwar das ein oder andere Mal ans Aufgeben dachte, sich aber doch immer für Weiterfahren entschied. Da seine betreuenden Teammitglieder auf die Bitte vorm Salzberg abgeholt zu werden zu spät reagierten, blieb ihm eh keine Wahl ;) . Gegen 20 Uhr konnte er sich dann zu einem der 500 Finisher zählen, die den Bedingungen standhalten konnten. Als 234. over all und mit 14h 49m hat er sein persönliches Ziel zwischen 12 und 13 Stunden zu bleiben zwar nicht erreicht, aber für die heutigen Bedingungen und 3 platte Reifen die zu reparieren waren eine sehr gute Zeit. Auch die Siegerzeit lag heuer über eine halbe Stunde über der vom letzten Jahr.

Probleme mit den widrigen Bedingungen hatte auch Erika auf der Strecke B. Nach einem anstregenderen ersten Anstieg, einem Sturz im total aufgeweichten Trail und mit zugematscher Brille im Blindflug unterwegs, musste sie beim ersten Zeitlimit das Rennen beenden.

Einen etwas lockereren Tag gönnte sich Flo mit der Wahl der C-Strecke (74km, 2400hm). Durch den späteren Start um 10:15 ging er den niedrigsten Temperaturen aus dem Weg. Da die Strecke C weitestgehend trailfrei ist hatte er auch weniger mit Matsch auf Rad und Brille zu kämpfen. Auch hier waren heute zwar keine Bestzeiten drin und Flo hatte sich eine bessere Zeit erhofft als seine 4h 18m. Aber da er mit dieser Zeit trotzdem einen sehr guten 157. Platz der 660 Finisher erreichte sieht man dass bei den Bedingungen heute einfach keine normalen Zeiten (verglichen mit den letzten Jahren) drin waren.

Fotos

Platzierungen

  • 34.

    C - M20

    (114 Teilnehmer AK)

    Florian Bemmann

  • 43.

    A - M20

    (94 Teilnehmer AK)

    Fabian Konrad

01.07.2017

12h Anspannung und Spaß im Wald


Bike Event Typ

Stundenrennen

Autor

Alrik Selle

Location

Schnaittach

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Am 1. Juli fand in Schnaittach bei Nürnberg zum neunten Mal das 12 Stunden Mountainbike Rennen statt. Auch zwei Teams aus dem Brucker Landkreis waren mit am Start - das Vierer Herrenteam Bite the Dust des 1. SC Gröbenzell sowie das Vierer Mixed Team Bite the Dust and Friends.
Auf einem wurzelreichen, 7,4 km langen Waldparcours mit rund 100 Höhenmetern war wechselweise einer der Fahrer auf dem Rad unterwegs.
Aufgrund der regnerischen letzten Tage wurde die ohnehin nicht ganz anspruchslose Strecke zu einem Schmankerl für technikverliebte Mountainbiker. Der Regen zur Mittagszeit gab sein übriges, so dass die Sicht auf die Strecke nun noch durch Schlamm im Gesicht behindert wurde (ein Mountainbike mit Schutzblechen ist ein NoGo vergleichbar einem Ferrari mit Anhängerkupplung). Ein Traum sowohl für verrückte Mountainbiker, als auch für die freundlichen Sanitäter am Streckenrand.
Das Vierer Herrenteam mit Markus, Olli, Flo und Fabi belegte einen sehr guten neunten Platz unter den 38 Herrenteams.
Ebenso ohne größere Blessuren und vor allem Pannenfrei erkämpfte sich die beiden SC Gröbenzeller Sonja und Alrik, das U19 Nachwuchstalent Nico vom Olchinger Team MedSport und der Münchner Triathlet Jens den zweiten Platz der 20 Vierer Mixed Teams.

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